Der London Games Fringe ist eine Teilveranstaltung der Videospielmesse „London Games Festival“. Der Fringe (dt.: Randgebiet) versucht – abseits des kommerziell orientierten Festivals – neue und ungewöhnliche Ideen der Videospielbranche zu erkunden.
Die neuen Ideen, die während des Fringe entstehen, werden nicht von den Veranstaltern des London Games Festivals formuliert, sondern durch das Publikum entwickelt. Dabei kommen nicht nur Videospieler und Entwickler zu Wort, sondern auch Teilnehmer, die nicht in der Videospielbranche zu verorten sind.
Die Projekte reichten in der Vergangenheit von einem Massenvideospiel auf den Straßen Londons über einem Symposium zur Videospielkultur bis hin zu Workshops für Studenten und Interessierte, die in die Branche einsteigen wollten. Der London Games Fringe findet jedes Jahr in der Woche von Ende Oktober bis Anfang November an diversen Orten in Englands Metropole statt.
Das London Games Festival ist eine jährliche Videospielmesse. Das Festival lockt Videospielfans, Medienvertreter und Entwickler einmal im Jahr nach London. Dort werden die neuesten Spiele und Entwicklungen auf diversen Veranstaltungen rund um die Themen interaktive Unterhaltung und Videospiele vorgestellt. Das Festival dauert eine Woche und bietet der Videospielindustrie die Möglichkeit, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Ziel des Festivals ist es, das Ansehen der Videospielindustrie zu verbessern und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für Videospiele zu erhöhen. Im Zuge dieses Anliegens arbeitet das London Games Festival mit Institutionen wie der „British Academy Of Film And Television Arts“ (BAFTA) zusammen, die seit 2003 einen Preis für das beste Videospiel verleiht. Der London Games Fringe soll das Publikum involvieren und somit sowohl eine breitere Akzeptanz als auch ein gesteigertes Interesse in der Bevölkerung schaffen.
